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18. Februar 1940
Beratung der Gemeinderäte, der Beigeordneten und der eingeladenen Führer der Freiwilligen Feuerwehr über die Anschaffung einer Motorspritze und dem Bau eines weiteren Feuerlöschbrunnens.Der Bürgermeister erhält den Auftrag, alle erforderlichen Maßnahmen zum Bau eines weiteren Feuerlöschbrunnens und zur Anschaffung einer modernen Motorspritze zu treffen, da die vorhandene Handdruckspritze nicht mehr den Anforderungen entspricht. Die Finanzierung erfolgt durch Rücklagen aus dem Rechnungsjahr 1939 und Mitteln des Oberpräsidenten der Provinz Brandenburg. Somit ist die Freiwillige Feuerwehr Goßmar für die damalige Zeit bestens ausgerüstet.

Die nächsten leidvollen Kriegsjahre forderten auch unter den Goßmar’er Feuerwehrmännern Opfer.
Wir möchten in dieser Chronik keine Namen nennen, wir m
öchten keine Einzelnen zu Helden machen, die in diesem sinnlosen Krieg gefallen, vermisst oder verstümmelt wurden, wir wollen all den Opfern im stillen Gedenken und alles dafür tun, damit so etwas nie wieder geschieht.

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Der Krieg war beendet. Es galt alle Kräfte für einen neuen Anfang zu mobilisieren. Die Kameraden Günter Ziegler und Alfred Thiele begannen mit den vorhandenen Mitteln ein Neuaufbau der Feuerwehr. Eine Bestandsliste zeigt die Ausrüstung:
-  eine Handdruckspritze mit Wasserkübel (bis 1948 noch im Einsatz)
-  eine Handdruckspritze als Pferdegespann
-  eine Motorspritze auf zweirädrigen Anhänger
-  ein Schlauchwagen

50 er Jahre
Die Technik der Feuerwehr wird immer älter, die Versorgung ist schlecht und die Brände häufen sind. Auch in Goßmar kommt es zu vielen Bränden in den landwirtschaftlichen Betrieben. Oftmals durch Brandstiftung oder durch technische Defekte der Maschinen.

25. Dezember 1958
Großbrand in Goßmar. Stall und Scheune Dorfstrasse 3 brennen ab. Getreide und Stroh, welches hier von der LPG Goßmar eingelagert wurden fallen den Flammen zum Opfer. Der Schaden belief sich auf 34.000 DM.
Die Lausitzer Rundschau schreibt in der Ausgabe vom 29.12.1958 in einem Artikel über diesen Brand und weißt auf die ungenügende Technik, sowie den katatrophalen Zustand des Spritzenhauses hin.
1962, vier Jahre später, wird das neue Gerätehaus eingeweiht.

  
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